PostHeaderIcon Motorsport im 20. Jahrhundert

Motorisierte Sportarten, wie etwa die Formel 1, die heute ein imposantes Massenpublikum anziehen, gibt es noch nicht sehr lange. Entstanden ist der Motorsport im 20. Jahrhundert. Um das Jahr 1900 fanden die ersten, damals noch privat organisierten Autorennen statt. Dabei traten entweder Autobesitzer gegeneinander an, oder aber die Motorkutschen stellten sich im direkten Vergleich ihren historischen Vorfahren. So konnte dann der interessierte Zuschauer um 1900 etwa dabei zusehen, wie eines der frühen Autos im Rennen gegen ein Fahrrad, ein Pferd oder sogar gegen eine Eisenbahn antrat. Der Unterhaltungswert dieser Vorführungen war wohl sehr groß, wie man sich leicht vorstellen kann, weshalb diese auch auf großes Publikum stießen. Der Motorsport im 20. Jahrhundert hatte seine erste große Zeit in den 50er und 60er Jahren. Die Rennautos dieser Jahre waren zum Teil äußerst abenteuerlich konstruiert. Die Piloten dieser Geschosse waren Teufelskerle, und das mussten sie auch sein. Todesfälle bei Formel 1 Rennen waren keine Seltenheit. Weder bei der Konstruktion der Rennmaschinen noch bei der Streckenführung wurde besonders auf die Sicherheit von Fahrer und Zuschauern geachtet. Geschwindigkeit war alles, was zählte. Der Motorsport im 20. Jahrhundert war wild, ungezügelt und gefährlich, ein einziges Abenteuer. Heute haben sich die Sicherheitsvorkehrungen erheblich verbessert, zudem ist der Sport zu einem globalen Großereignis geworden, das zum Beispiel auch asiatische Länder einbezieht. Durch geschickte Vermarktung hat sich der Motorsport zu einem Ereignis entwickelt, für dessen Ergebnisse sich erstaunlich viele Menschen interessieren. Anders als zum Beispiel beim Fußball oder Tennis dürften jedoch nur die wenigsten von ihnen der Sportart selber nachgehen. Motorsport ist kein Breitensport.

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