PostHeaderIcon Goldene Zwanziger Jahre

Früher war alles besser. Wer hat diesen Satz von seinen Großeltern noch nicht gehört, wenn sich mal wieder über die Politik, oder andere Themen aus Wirtschaft und Freizeit unterhalten wurde. Man verbrachte viel mehr seiner Freizeit an der frischen Luft, man spielte noch mit Puppen und es gab auch keine zu dicken Kinder, da allein der Weg zur Schule schon anstrengend genug war.
Doch von den Urgroßeltern klang das dann schon wieder ganz anders. Zu ihrer Jugendzeit war nicht unbedingt alles besser. Denn bis etwa 1023/24 war es alles andere als golden. Während sich manche Familien mit Betteln und Stehlen über Wasser hielten, kämpften andere mit dem Überleben und verloren viele ihrer Liebenden, vor allem Neugeborene und Kinder. Der Krieg war gerade vorbei und einige Frauen standen nun mit ihren Kindern ganz alleine da.

Doch dann kam endlich der Aufschwung und „Goldene Zwanziger Jahre“ gab es nicht nur in Politik und Wirtschaft. Auch was Freizeitgestaltung anging, gab es endlich Spaß und Freude. Endlich war es nicht nur den Reichen und Schönen möglich ins Kino zu gehen, sondern auch „Menschen, wie du und ich“, wie man wohl jetzt sagen würde, hatten die Möglichkeit im Lichtspielhaus die bewegten Bilder zu bestaunen. Und wer dazu keine Lust hatte, widmete sich der neuen Kunst, wobei sich auch hier Geschmäcker trennten und was der Eine als wunderbar empfand, der Andere womöglich als sonderbar bezeichnete.

Aber nicht nur Film, Musik und Kunst sorgten für reichlich Furore beim Thema „Goldene Zwanziger Jahre“. Zwar konnte man nicht so wie heute von einem „Mankini-Skandal“ reden, da der Bikini für Männer damals noch nicht erfunden war, aber auch modisch gab es den einen oder anderen Hingucker. Ob bei Mann, oder bei Frau, der neue Stil hatte es in sich. „Goldene Zwanziger Jahre“, auch wenn sie nicht in allen Punkten vielleicht immer so goldig oder golden waren, waren sie prägende Jahre.

Kommentieren

Suchen
Werbung